das KULTURgespräch
Phygital Art, NFTs und Sicherheit
virtualdesignmagazine Michael Hiller
Mit deiner „Phygital“ Serie hast du physische und digitale Kunst zusammengeführt. Was bedeutet „Phygital“ für dich und was fasziniert dich an diesem Grenzbereich?
Nicoleta Albei-Wigger
„Phygital“ ist für mich eine neue Form der Kunst, die die materielle und die digitale Welt verbindet. Ich finde es spannend, dass ein Kunstwerk sowohl auf Leinwand existieren als auch in der Blockchain gesichert sein kann. Es eröffnet völlig neue Möglichkeiten.
virtualdesignmagazine Michael Hiller
Du warst eine der Ersten, die NFTs in ihre Kunst integriert haben. Was hat dich dazu bewegt und wie reagieren Sammler und Betrachter auf diese Verbindung aus Malerei und Technologie?
Nicoleta Albei-Wigger
virtualdesignmagazine Michael Hiller
Du nutzt die 4ART-Technologie, die einen digitalen Fingerabdruck zur Authentifizierung erzeugt. Wie funktioniert das und gibt dir das als Künstlerin ein Gefühl von Sicherheit?
Nicoleta Albei-Wigger
Ja, definitiv! Jedes meiner Werke bekommt einen einzigartigen digitalen Fingerabdruck, der es vor Fälschungen schützt. Das ist besonders in der digitalen Kunstwelt essenziell, weil Reproduktionen sonst schwer zu kontrollieren sind.
NFT-Kunst als Aufruf zur Veränderung
virtualdesignmagazine Michael Hiller
Deine aktuelle NFT-Serie ist provokant: Anzugträger mit Dollarzeichen, Waffen, Zigarren. Fast satirisch. Was möchtest du mit diesen Motiven ausdrücken?
Nicoleta Albei-Wigger
Ich spiele mit Symbolen der Macht, um zum Nachdenken anzuregen. Die Figuren wirken überzeichnet, weil unsere Realität manchmal genauso absurd ist.
virtualdesignmagazine Michael Hiller
In deiner Galerie heißt es: Diese Werke sind ein Aufruf zur Veränderung. Was genau soll sich ändern in der Kunst, aber vielleicht auch in der Gesellschaft?
Nicoleta Albei-Wigger
virtualdesignmagazine Michael Hiller
Wie reagieren die Besucher deiner Galerie auf diese NFT-Serie? Gibt es Diskussionen oder überraschende Reaktionen?
Nicoleta Albei-Wigger